Einbeck: Für die Tiedexer Straße können Zuschüsse genutzt werden

Einbeck/Hannover.

Wenn durch die Aufwertung der Tiedexer Straße der Tourismus in Einbeck gefördert wird, dann kommen hierfür auch touristische Förderprogramme des Landes zur Bezuschussung in Frage. Dies ist das Ergebnis einer Anfrage, die der Einbecker Landtagsabgeordnete Christian Grascha (FDP) an die Landesregierung gestellt hat. Grascha hat sich mit dieser Anfrage über Fördermöglichkeiten informiert und auch den Landesbeauftragten Wunderling-Weilbier zu einem Gespräch eingeladen.

„Nachdem das Land mit 840.000 Euro den PS.Speicher aus der Tourismusförderrichtlinie gefördert hat, ist nun die Anbindung des PS.Speichers an die historische Innenstadt von Einbeck der nächste Baustein der touristischen Förderung“, sagte Grascha. Einbeck könne nur von den vielen tausend Besuchern des PS.Speichers insgesamt profitieren, wenn es eine hochwertige Verbindung in die Innenstadt gebe. Aus einem Schreiben von Wirtschaftsminister Althusmann an den Einbecker Abgeordneten geht ebenfalls hervor, dass Attraktivitätssteigerungen von touristisch überregional bedeutsamer Infrastruktur durchaus gefördert werden können. Überregional bedeutet, dass Touristen aus über 50 km Entfernung gewonnen werden können. Das ist sicherlich sowohl mit dem PS.Speicher als auch dem einzigartigen Fachwerkensemble in der Tiedexer Straße als auch auf dem Marktplatz gegeben.

Grascha halte es weiterhin für falsch, wenn die Anwohner in der bisher genannten Größenordnung sich über die Straßenausbaubeiträge an dem Ausbau beteiligen sollen. „Die touristische Verbesserung unserer gesamten Stadt kann nicht zum 'Privatvergnügen' von einigen wenigen Anliegern werden“, so Grascha. Es sei deshalb gut, wenn nun Bewegung in die Sache käme. Auch die Verwaltung habe nun flexibel und bürgerorientiert reagiert und arbeite an anderen Lösungen. Sie sollte nun das Projekt umplanen und insbesondere die touristische Verbesserung in den Mittelpunkt stellen. Der FDP-Politiker kündigte an, auch in Hannover weiterhin für das Projekt und mögliche Anträge der Stadt Einbeck zu werben. Das Ziel sei, die Belastung der Anwohner deutlich zu reduzieren.

Die Anfrage sowie die Antwort der Landesregierung finden Sie hier im Wortlaut.