Impfen: Grascha fordert mehr Transparenz bei der Warteliste

Einbeck/Northeim.

„Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises ärgern sich zurecht über das langsame Tempo der Impfkampagne und machen sich Sorgen, wann sie genau eine Impfung erhalten. Sie fordern zurecht mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei der Frage, an welcher Stelle sie auf der Warteliste für eine Impfung im Impfzentrum stehen und wann sie mit einer Impfung rechnen können“, so Christian Grascha, der Landratskandidat von CDU und FDP. „Ich habe deshalb, der Landrätin heute eine Anfrage übermittelt, wie der Landkreis es sicherstellen kann, dass die Impfinteressierten diese wichtigen Informationen erhalten“, berichtet Grascha.

Selbstverständlich sei insbesondere der voraussichtliche Impftermin bei der Unzuverlässigkeit der Impfstofflieferung nicht sicher vorhersehbar. Dennoch steigert diese erhöhe Transparenz das Vertrauen in die Impfkampagne und die Zuversicht vieler Bürgerinnen und Bürger, vor allem der Älteren. Sicherlich gebe es auch hier IT-gestützte Lösungen auch mit künstlicher Intelligenz, um automatisiert diese Informationen zu übermitteln. Die erhöhte Transparenz über die Reihenfolge auf der Warteliste sei auch ein Zeichen von staatlich zuverlässigem und fairem Handeln.  

Nachfolgend die Anfrage im Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Landrätin,

zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises haben mir den Ärger und die Sorge übermittelt, dass es für sie nicht transparent und nachvollziehbar ist, wann trotz eines Platzes auf der Warteliste ihre Impfung durchgeführt werden kann. Im Kreisausschuss am Montag wurde nach meiner Erinnerung berichtet, dass 15.000 Personen auf der Warteliste stehen.

Ich stelle vor diesem Hintergrund folgende Anfrage an Sie:

1. Wie viele Personen stehen aktuell auf der Warteliste?

2. Wie kann von Seiten des Landkreises sichergestellt werden, dass den Personen auf der Warteliste mitgeteilt wird, auf welchem Platz sie sich auf der Warteliste befinden und wann nach dem aktuellen Stand der angekündigten Impfmengen ihre Impfung ungefähr erfolgen wird?

3. Welche IT-gestützten Lösungen ggf. mit künstlicher Intelligenz sind hierfür am Markt vorhanden?