„Mut zu Musik“ - FDP verabschiedet Antrag vom Kreisverband Northeim

Einbeck/Northeim/Hannover.

Im März 2018 hat die Sprecherin für Bildungspolitik und stv. Kreisvorsitzende der Kreis-FDP, Dr. Marion Villmar-Doebeling, den Antrag „Mut zu Musik“ erfolgreich in der jüngsten Sitzung des FDP-Landesvorstandes in Hannover eingebracht. Er wurde einstimmig angenommen und bildet somit die Grundlage für das weitere diesbezügliche Engagement der FDP-Niedersachsen.

Der Antrag zielt auf eine systematische musikalische Bildung und Ausbildung, die bereits in der KITA beginnen soll und mit dem jeweiligen Schulabschluss jeder einzelnen Schülerin, bzw. jedes einzelnen Schülers endet. Dies vor dem Hintergrund, dass frühkindliche Bildung eine der derzeitig größten bildungspolitischen Herausforderungen ist, denn hier liegt bekanntlich der Schlüssel für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes und somit für dessen Bildungschance und Bildungserfolg.

Musikerziehung, so belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien, leistet nicht nur einen fast unermesslichen Beitrag zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung, sondern fördert auch die Ausbildung wichtiger motorischer und analytischer Fertigkeiten und Fähigkeiten. „Alle Kinder in unserem Land“, so Villmar-Doebeling, „sollten von vornherein daran teilhaben können.“ Dazu gehöre ein schlüssiges Konzept, das sowohl das Erlernen eines Instrumentes und das Singen berücksichtigt. Auch dem Singen komme eine zentrale Bedeutung für die kognitive, emotionale und gesundheitliche Entwicklung des Kindes zu. Die vorschulischen und schulischen Angebote seien deshalb aufeinander abzustimmen und mit bestmöglichen finanziellen, personellen und infrastrukturellen Ressourcen auszustatten. „Der flächendeckende und kostenfreie Besuch der KITAS und deren Musikgruppen soll gewährleistet werden“, so Villmar-Doebeling, „um auf bestmögliche Weise zu einer nachhaltigen Persönlichkeitsentwicklung beizutragen, die den Bildungserfolg eines jeden Kindes maßgeblich verbessern kann. Das bedeutet aber auch, dass die Ausbildung der Erzieherinnen und Musikpädagoginnen und Musikpädagogen verändert und verbessert werden muss.“