Ungenügende Situation am Bahnhof in Kreiensen: Kleine Anfrage an die Landesregierung

Einbeck/Kreiensen/Hannover.

Der Umsteigebahnhof Kreiensen im Landkreis Northeim gilt als Schnittstelle zwischen den Unternehmen Metronom, NordWest Bahn und DB Regio. Der Bahnhof in der Gemeinde Einbeck ist Knotenpunkt für viele Pendler aus dem Bereich Südniedersachsen. Durch den Standort Kreiensen ist es überhaupt erst möglich, dass Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit haben, in der Region Südniedersachsen zu wohnen, aber in den Oberzentren Göttingen und Hannover zu arbeiten oder auch die Schule zu besuchen bzw. zu studieren.

Ein funktionierender Bahnhof sei somit die Voraussetzung für die Entwicklung der Region Südniedersachsen, betont der FDP Landtagsabgeordnete Christian Grascha aus Einbeck.

Leider käme es immer wieder vor, dass Fahrgäste ihre Anschlusszüge verpassen würden. Die Bahn habe es leider verpasst, hier durch den Einsatz von Personal Abhilfe zu schaffen, so Grascha weiter. Neben dieser Personalproblematik gäbe es ein weiteres großes Problem am Standort Kreiensen: Der vorhandene Warteraum werde ab 16.00 Uhr geschlossen.

Dies geschah selbst als Sturmtief „Friederike“ den Landkreis mit voller Wucht getroffen habe. „Ich frage mich, wo sollen Reisende die Wartezeit verbringen, wenn der Anschlusszug verpasst wurde oder sogar unplanmäßige Zugausfälle vorliegen?  Ein Warteraum - wie an größeren Bahnhöfen üblich - sollte auch an kleineren Standorten gegeben sein. Daher habe ich die Landesregierung in einer kleinen Anfrage gefragt, inwiefern diese über den Missstand informiert sei und welche Maßnahmen angedacht seien, diesen zu beheben", so Grascha.

Hier ist die Anfrage im Wortlaut verlinkt.