Niedersachsen braucht eine neue Gründerzeit

Hannover.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Landtag Niedersachsen, Christian Grascha, betont die Bedeutung von Gründerinnen und Gründern für Niedersachsen - nicht nur in der aktuellen Krise.

"Wir erleben eine beispiellose Wirtschaftskrise, die auch viele strukturelle Probleme offenlegt. Gleichzeitig stehen wir vor riesigen Herausforderungen, beispielsweise im Bereich der Mobilität und Medizin, beim Klimawandel oder auch beim demografischen Wandel. Die Antwort auf die Wirtschaftskrise und die Mega-Herausforderungen lautet: Gründen!", so Grascha. Niedersachsen habe hier enormes Potenzial, das aber bisher nicht ausgeschöpft werde. So sei das Land beim Startup-Monitor zurückgefallen und rangiere beim Startup-Barometer lediglich auf Platz neun. "Niedersachsen muss aufholen. Wir brauchen eine neue Gründerzeit", fordert Grascha.

Vor diesem Hintergrund freue er sich über den heute beschlossenen, gemeinsamen Änderungsantrag der Fraktionen von SPD, CDU, Grünen und FDP, der die Gründerszene spürbar stärken werde. "Das kann allerdings nur ein Anfang sein. Wir brauchen eine ressortübergreifende Strategie und eine engere und intensivere Zusammenarbeit zwischen den Startup-Zentren, den Technologie- und Transferstellen sowie den Universitäten und Hochschulen. Wir brauchen einen echten Kulturwandel mit University Hubs an jeder geeigneten Hochschule und die Möglichkeit der direkten Beteiligung der Unis an den dort ansässigen Startups, beispielsweise über einen neuen Dachfonds", so Grascha abschließend.

Hintergrund: Die Fraktionen von SPD, CDU, Grünen und FDP haben heute einen gemeinsamen Änderungsantrag zur Gründungsförderung verabschiedet.