Sommertour 2018: Grascha zu Besuch im Grenzlandmuseum

Einbeck/Duderstadt.

"Hier sei Geschichte noch deutlich spürbar", mit diesen Worten begrüßt Geschäftsführerin Mira Keune den FDP-Landtagsabgeordneten aus dem Landkreis Northeim im Museum an der Grenze zwischen Thüringen und Niedersachsen. Das Museum hat es sich als Mahn– und Erinnerungsstätte zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Teilung in Deutschland historisch zu dokumentieren. Neben der Dauerausstellung wird der Lernort „Grenzlandmuseum Eichsfeld“ verstärkt vorangetrieben. Viele Schulen aus der Umgebung nutzen das Angebot. Grascha, der von Mitgliedern des Ortsverbandes der FDP aus Duderstadt begleitet wurde, war sichtlich beeindruckt von der Dauerausstellung und der Art der Präsentation.

Bis zur Einstellung von Frau Keune vor zwei Jahren wurde das Museum ehrenamtlich geleitet und aufgebaut. Träger des Museums ist ein Verein. Das Land Thüringen unterstützt das Museum, der Landkreis Göttingen und die Stadt Duderstadt ebenfalls. Das Land Niedersachsen fördere im Rahmen von Projekten. Hier war es der Wunsch seitens des Vereins, das Land Niedersachsen noch mehr in die Verantwortung zu nehmen, um die Geschichte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zu bewahren. Die Empfehlungen der Enquete-Kommission sieht auch eine Förderung der Gedenkstätten vor. Der Landtagsabgeordnete aus Einbeck, zuständig für die Bereiche Göttingen, Northeim und Osterode werde entsprechend beim Land Niedersachsen nachfragen, inwiefern die Unterstützung für solch wichtige Einrichtungen wie das Grenzlandmuseum erweitert werden könne, sicherte Christian Grascha zu.