Besonders gefährdete Menschen schützen – Taxi statt Bus fahren

Hannover.

„Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders von dem Risiko betroffen, im Zuge einer Corona-Infektion einen schweren Krankheitsverlauf zu erleiden“, so Christian Grascha, Landtagsabgeordneter. Im Sinne einer nachhaltigen Strategie für ein Leben mit dem Virus müssten Schutzmaßnahmen für diese Zielgruppe verstärkt werden. Hierzu gehörten insbesondere Schutz- und Hygienekonzepte für Alten- und Pflegeheime ohne die Gefahr einer Isolierung der Bewohner sowie zum Beispiel FFP2 Masken für sämtliche Personen der Risikogruppe. „Eine weitere Möglichkeit, den Schutz für diese Mitmenschen zu verbessern, ist ein Verzicht auf die Nutzung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs. Besonders bei Schülerverkehren können Abstände nicht eingehalten werden und hier ist das Risiko einer Infektion für ältere Mitbürger besonders groß“, sagte der FDP-Politiker Grascha. Von daher begrüßt der Landtagsabgeordnete die auf dem Gebiet des Zweckverbands Südniedersachsen beauftragten Verstärkerbusse, um den ÖPNV zu entlasten. Das sei ein guter Schritt. Denkbar sei aus seiner Sicht aber auch, dass dieser Personenkreis ganz auf die Nutzung von Bussen verzichtet und stattdessen Taxi fährt. Die Stadt Tübingen habe mit der Bezuschussung von Taxifahrten zum Bustarif gute Erfahrungen gemacht und mithilfe des sogenannten „Tübinger Wegs“ Infektionszahlen im Bereich der älteren Menschen deutlich reduziert. Christian Grascha, der auch Kreistagsabgeordneter ist, hat an die Kreisverwaltung eine Anfrage gestellt, ob die Landesmittel auch für derartige Maßnahmen, die ebenfalls den ÖPNV entlasten, verwendet werden können.