Wird der Wolf zum Problem auch in Südniedersachsen? Diskussionsabend mit Herman Grupe und Christian Grascha

Einbeck/Kalefeld.

Zunehmende Wolfsrisse in Niedersachsen, aber auch in der Region, beunruhigen nicht nur die Bürger und Bürgerinnen. Sie sind auch eine immer stärker werdende finanzielle Belastung für die Landwirtschaft und vor allem für die Weidetierhaltung. Wie nah das Problem ist, zeigte der Wolfsangriff auf zwei Kamerunschafe im Februar in Oldenrode. Aus diesem Grund lädt der FDP Kreisverband Northeim interessierte Bürger und Bürgerinnen zu einer Diskussionveranstaltung ein. Hermann Grupe, landwirtschaftlicher Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag wird als Experte zu diesem Thema zur Verfügung stehen.

Der Bestand des Wolfes in Deutschland ist längst nicht mehr gefährdet. Allein in
Niedersachsen gibt es 22 nachgewiesene Wolfsrudel, die Dunkelziffer dürfte
deutlich höher liegen. Bei einer Vermehrungsrate von etwa 30 Prozent werden in
unserem Bundesland in fünf Jahren mehr als 740 Wölfe leben. Eine solch große
Population würde den Bestand anderer Wildtierarten nachhaltig gefährden und die
Weidetierhaltung unmöglich machen. Hier müssen nachhaltige Möglichkeiten der
Regulierung gefunden werden. Neben dem Kreisvorsitzenden Christian Grascha,
dem Abgeordneten Hermann Gruppe und dem Ortsvorsitzenden aus Bad
Gandersheim Torge Gipp freut sich der Kreisverband besonders, dass die
Europakandidatin Frau Melanie Bludau-Kater aus Uslar vor Ort ist und ein Grußwort
sprechen wird. „Es ist eine gute Gelegenheit für die Bürger und Bürgerinnen unsere Kandidatin aus dem Landkreis Northeim für die Europawahl kennenzulernen“, so Christian Grascha.

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle
des Kreisverbandes unter info@fdp-northeim.de oder unter 05561-7939964.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 2. Mai 2019 um 19:00 Uhr im
Gasthaus Zwickert
(Oldenroder Straße 15 in 37589 Kalefeld OT) statt