Freie Demokraten wollen Chancen für Stadt und Land

Bodenwerder.

Auf dem Bezirksparteitag der Freien Demokraten (FDP) in der Kulturmühle in Bodenwerder wurde der Vorstand in weiten Teilen wieder im Amt bestätigt.

Alter und neuer Bezirksvorsitzender ist der Landtagsabgeordnete Christian Grascha aus Einbeck. Er wurde einstimmig wiedergewählt. Ihm zur Seite steht ein erfahrener Vorstand mit den beiden Stellvertretern Herrmann Grupe, MdL, und Christiane Brunk aus Göttingen.
Ebenfalls wiedergewählt wurden Mareike Röckendorf (Schriftführerin), Sigurd Hille (Schatzmeister) und Sven Rössing, Dieter Dallmann, Moritz Mönkemeier und Konstantin Kuhle als Beisitzer.

Als Rednerin war Bettina Stark-Watzinger, MdB, zu Gast, und sie sprach in einem kurzweiligen Vortrag über die verschiedenen Bereiche des momentan so eingeschränkten gesellschaftlichen Lebens. Die parlamentarische Geschäftsführerin kritisierte die mangelnde digitale Ausstattung der Schulen, das Alleinlassen von Schulen und Lehrern mit der Umsetzung ungenauer Hygienemaßnahmen. Die Senkung der Mehrwertsteuer um 3% sei zu bürokratisch und verpuffe. Um die Wachstumskräfte zu stärken, sei eine dauerhafte Steuer- und Abgabensenkung für kleinere und mittlere Einkommen nötig und eine Entfesselung von staatlicher Bürokratie. Hier haben die Freien Demokraten zahlreiche konkrete Vorschläge gemacht.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde der Leitantrag des FDP-Landesvorstands für den Landesparteitag vorgestellt und diskutiert. Wie Konstantin Kuhle, MdB, ausführte, steht Deutschland vor einer gewichtigen Aufgabe, nämlich die verschiedenen Lebensbereiche Stadt und ländlicher Bereich besser zu verbinden und entsprechende Synergieeffekte zu schaffen. Als wichtige Themenschwerpunkte nannte Kuhle die mangelnde Internetversorgung im ländlichen Bereich sowie die Sicherstellung von Mobilität. "Ist der ÖPVN nicht pünktlich und zuverlässig, wird kein Pendler umsteigen!", benannte der Generalsekretär der FDP Niedersachsen den wunden Punkt.