Sommertour 2018: Auftakt im Stadtmuseum, Alte Synagoge, DRK-Jugendgästehaus Einbeck

Einbeck.

Nicht nur große Firmen wolle Christian Grascha auf seiner Sommertour in der Region besuchen. Ziel sei es junge Unternehmer sowie Projekte bzw. Einrichtungen kennenzulernen und diese zu unterstützen, so Grascha, FDP-Landtagsabgeordneter aus Einbeck.

Sein erster Besuch galt dem Stadtmuseum in Einbeck. Im Barocksaal informierte Frau Dr.Heege den Abgeordneten über zukünftige Ziele und Visionen des Stadtmuseums. Verstärkt werden solle die Museumspädagogik. Gezielt sollten die verschiedenen Besuchergruppen wie der klassische Reisende, Eltern mit Kindern aber auch Schulen oder Kindergärten bedient werden. Das Wissensquartier, also Museum, Bücherei und Archiv sollten gemeinsam neu aufgestellt werden. Hier müsse eine zukunftsfähige Lösung gefunden werden, um Wissen zu erhalten. Die Museen müssen das Alte weiterhin pflegen und transportieren, aber auch Neues entwickeln vor allem in Bezug auf eine veränderte Sichtweise in einer digitalen Welt. So müsse sich das Einbecker Stadtmuseum nun auch Neues überlegen. Die letzte Neuerung, das Fahrradmuseum sein nun schon einige Jahre her.

Weiter stellte Frau Dr. Heege das Integrationsprojekt vor, bei dem sieben Museen in Niedersachsen mitmachen würden. Frau Hanin Sabri, Englischlehrerin aus Syrien, werde zukünftig als Volontärin verschiedenste Projekt initiieren mit denen die Integration arabisch sprechender Frauen gezielt unterstützt werden kann. Christian Grascha zeigte sich erfreut, dass ein Landesprogramm ebenfalls hier in Einbeck umgesetzt werde. Er würde sich freuen, wenn Frau Sabri ihn im Rahmen dieses Projektes auch in Hannover im Landtag besuchen werde. „Ich denke, dass genau solche Projekte die Integration voranbringen. Viele, die zu uns gekommen sind, sind sehr interessiert, wie wir hier in Deutschland leben. Das kann man am besten im persönlichen Gespräch erfahren“, sagte Grascha.

Weitere Termine in Einbeck waren der Besuch der „Alten Synagoge“ in Einbeck. Frank Bertram, Vorsitzender des Fördervereins, informierte Grascha über die vergangenen und zukünftigen Projekte. Grascha kennt das Projekt seit seinen Anfängen und zeigte sich begeistert, was der Verein in den letzten Jahren geleistet habe. Christian Grascha versprach sich nach weiteren Fördermöglichkeiten für den Verein zu erkundigen, damit die in Zukunft geplanten Projekte wie beispielsweise der Bau einer Frauenempore oder die Sanierung des Außengeländes starten könnten.

Letzte Station in Einbeck war dann das Jugendgästehaus „Henry Dunant“ des DRK Kreisverbandes Einbeck. Jan Störmer und DRK Vorstandsmitglied Nicolai Tuchinsky, zeigten Christian Grascha die Räume und stellten das Konzept des Hauses, welches als Selbstversorgerhaus funktioniere vor. So werde das Haus von größeren Gruppen, aber auch viel von Radfahrern genutzt. Christian Grascha war beeindruckt, von dem was das Haus so biete. „Das Jugendgästehaus ist in jedem Fall eine Bereicherung für Einbeck und die Region. Eine stadtnahe Unterkunft die Platz für Schulklassen, Familientreffen und für kleinere Gruppen von Touristen biete, sei wichtig, um Einbeck über die Grenzen Südniedersachsens hinaus bekannt zu machen, denn hier gäbe es einiges zu erkunden“, so Grascha abschließend.