FDP: Wildpark in Hardegsen sollte wieder öffnen

Einbeck/Hardegsen.

Der Kreistagsabgeordnete Christian Grascha (FDP) und die Hardegser Ratsfrau Angela Spangenberg fordern, den Wildpark in Hardegsen wieder zu öffnen. Grascha hat dazu eine Anfrage an die Kreisverwaltung und die Landrätin gerichtet, in der er um Klärung bittet, anhand welcher Kriterien zwischen einem öffentlichen Parkanlage und einem Wildpark wie in Hardegsen unterschieden wird. „Der Aufenthalt an der Luft und ein Sparziergang sind gesundheitsfördernd. Mit einem entsprechenden Hygienekonzept sollte auch der Wildpark wieder öffnen können. Insbesondere für Familien bietet der Wildpark hier tolle Möglichkeiten“, sagte der FDP-Abgeordnete Christian Grascha. Angela Spangenberg ergänzt: „Einschränkungen müssen immer nachvollziehbar und begründet sein. Mich haben viele Bürgeranfragen erreicht, die die aktuelle Schließung nicht nachvollziehen können.“

 Anfrage

Sehr geehrte Frau Landrätin,

vor dem Hintergrund der Beschränkungen, die durch die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen geregelt werden, hat auch zur Zeit der Wildpark in Hardegsen geschlossen. Ich habe dazu folgende Fragen:

 

1. Warum ist der Wildpark geschlossen?

2. Die o.g. Verordnung regelt, dass Tierparks zu schließen sind. Durch welche Kriterien wird ein Tierpark von einer städtischen Parkanlage abgegrenzt?

3. Ist der Wildpark nach dieser Definition ein Tierpark oder eine Parkanlage?