Gründerpreis im Landkreis Northeim einführen

Einbeck/Northeim.

Die Gruppe FDP/GfE im Kreistag des Landkreises Northeim bittet um Aufnahme des folgenden Antrages auf die Tagesordnung der Sitzung des nächsten Kreistages am 22. März 2019:

Gründerpreis im Landkreis Northeim einführen

Laut jüngsten Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) ist die Anzahl der Gewerbeanmeldung im Landkreis Northeim rückläufig. Der Landkreis belegt im Vergleich zu anderen Landkreisen bundesweit einen hinteren Platz. Für die Zukunftsfähigkeit des Landkreises sind aber neue Unternehmen von essentieller Bedeutung. Gründer bringen mehr Innovationen, mehr Dynamik und neue Ideen in den Landkreis und stärken somit die Wettbewerbsfähigkeit aller Betriebe vor Ort.

"In den letzten Monaten haben sich im Landkreis Northeim verschiedene Aktivitäten mit einem gründerfreundlichen Klima entwickelt. So konnten verschiedene Ideen während mehrerer Sitzungen des Gründer-Workshops mit Beteiligten entwickelt und ein Veranstaltungsformat „Meetup“ für Gründerinnen und Gründer zur Stärkung des eigenen Netzwerks etabliert werden", erklärt Christian Grascha, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Kreistag nach mehreren Treffen mit potentiellen Gründern.

Die FDP/GfE-Gruppe fordert zukünftig eine verstärkte Gründerberatung und ein vielfältiges Veranstaltungsangebot für Interessierte. Ebenso ist anzustreben, dass die weiterführenden Schulen, insbesondere die berufsbildenden Schulen, einen Fokus auf die Vermittlung von Unternehmer- und Gründergeist legen.

Potentielle Gründerinnen und Gründer brauchen Vorbilder. Um diese aufzubauen und bekannt zu machen, soll der Landkreis herausragendes neues Unternehmertum und gute Geschäftsideen honorieren. So würde der Landkreis die Vorbildfunktion von Gründerinnen und Gründern fördern, Gründungen ganz konkret unterstützen und sich selbst als Gründer-Landkreis darstellen.

Im Antrag gem. § 7 der Geschäftsordnung für den Kreistag, seine Ausschüsse und den Kreisausschuss heißt es:

Der Kreistag möge beschließen:

Die Landrätin wird beauftragt,

1.einen Gründerpreis des Landkreises Northeim zu implementieren,

2.eine Jury mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft für die Preisvergabe einzusetzen sowie

3.die haushaltsmäßigen Voraussetzungen zu schaffen, ein Preisgeld für den 1. Platz in Form eines 12monatigen Stipendiums auszahlen zu können. Dieses Stipendium dient als Preisgeld für den Gründerpreis-Sieger.