Wolfsriss in Oldenrode – Christian Grascha stellt Anfrage an die Landesregierung

Hannover/Oldenrode.

„Der Wolfsriss in Oldenrode hat nun leider viele Befürchtungen von Weidetierhaltern auch bei uns im Landkreis Northeim bestätigt. Der Wolf wird nun auch in unserer Region zu einer massiven Belastung“, sagte der FDP-Landtagsabgeordnete Christian
Grascha. Zwei Kamerunschafe wurde nahe der Ortschaft Oldenrode, im Landkreis Northeim, durch einen Wolf gerissen. Dies wurde durch die Prüfung von DNA Proben sicher nachgewiesen.

Christian Grascha hat nun eine parlamentarische Initiative in Form einer Anfrage gemeinsam mit Fraktionskollegen Hermann Grupe an die Landesregierung gestellt. Nach Ansicht der Landtagsabgeordneten stellten sich die folgenden Fragen: War es nur ein Einzeltier? Konnten diesem Wolf noch weitere Risse zugeordnet werden? Wieviel Wölfe gibt es und was sind nun die weitergehenden Maßnahmen in der Region? Letzteres sei vor allem im Hinblick auf die Nähe von 50m zur nächsten  Wohnbebauung wichtig.

„Es ist wichtig sicherzustellen, dass nun insbesondere den Weidetierhaltern ganz konkret geholfen wird. Die Landesregierung muss endlich Vorschläge machen, wie Nutztierhalter und Bewohner im ländlichen Raum vor dem Wolf geschützt werden und das sich keine Entwicklungen wiederholen, wie es bei dem sogenannten „Rodewalder Rudel“ der Fall war“, so Grascha.

Die FDP-Fraktion hat am 1. März 2019 im Landtag einen Entwurf für eine „Wolfsverordnung“ vorgelegt und fordert zur Regulierung des Bestandes die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht mit festgelegten Abschusszahlen.
So sei bei verhaltensauffälligen Tieren eine rechtskonforme Entnahme möglich.